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Hier finden Sie alphabetisch geordnet eine Vielzahl von Komponisten vom Barock bis zur zeitgenössischen Musik
Kálmán Emmerich Kálmán (1882-1953), ungarischer Komponist, geboren in Siofok am Plattensee, besuchte die Landesakademie in Budapest, wurde Musikkritiker und komponierte ernste Werke. Er übersiedelte nach Wien und komponierte Operetten. 1938 ging er nach Amerika, kehrte nach dem Krieg nach Europa zurück. Komponierte vorwiegend Operetten (u. a. „Die Csardasfürstin", „Gräfin Maritza", „Die Zirkusprinzessin"), sinfonische Dichtungen, Klavierstücke u.a.
Kern Jerome Kern (1885-1945), amerikanischer Komponist, schrieb zuerst Songs, später Musicals ( „Show Boat" mit dem bekannten Lied „Old Man River").
Kienzl Wilhelm Kienzl (1857-1941) komponierte „Der Evangelimann"
Kodály Zoltán Kodály (1882-1967), ungarischer Komponist. Seine Werke sind von der ungarischen Volksmusik geprägt. Werke: u.a. Singspiele, Chor- und Orchesterwerke, Kammermusik  und Lieder.
Kollo Walter Kollo (1878-1940), deutscher Operettenkomponist, hieß eigentlich Kollodzieyski, studierte Musik und begann als Kapellmeister.
Krenek Ernst Krenek (1900-1991), österreichischer Komponist, Schwiegersohn von Mahler, lebte in der Schweiz, in Prag und Wien und wanderte 1938 in die USA aus, komponierte Werke fast aller Gattungen und verwendete viele Stile, u.a. Opern („Jonny spielt auf", „Pallas Athene weint"), Konzerte, Orchesterwerke.
Kreutzer Konradin Kreutzer (1780-1849), deutscher Komponist, schrieb Männerchöre und an die 30 Opern, bekannteste „Das Nachtlager von Granada".
Krohn Ilmari Krohn (gestorben 1867) sammelte über 5000 finnische Volkslieder.
Künnecke Eduard Künnecke (1885-1953), deutscher Komponist, schrieb zuerst Opern und ernste Musik, widmete sich dann der Operette (u. a. „Der Vetter aus Dingsda").
Lehár Franz Lehár (1870-1948), geboren in Komorn in Ungarn, war der Sohn eines Militärkapellmeisters, die Mutter war Ungarin, besuchte das Prager Konservatorium, wurde Theaterkapellmeister und Militärkapellmeister und wandte sich der Operette zu. Er starb in Bad Ischl. Schrieb Operetten (u.a. „Die lustige Witwe", „Der Graf von Luxemburg", „Frasquita", „Paganini", „Der Zarewitsch", „Das Land des Lächelns", „Guiditta"), Opern, Filmmusik, Sonaten, Violinkonzerte u. a.
Leoncavallo Ruggiero Leoncavallo (1858-1919), italienischer Komponist war viele Jahre Musiklehrer. Seine Oper „Der Bajazzo" hatte bleibenden Erfolg.
Liebermann Rolf Liebermann (1910), schweizerischer Komponist, war Intendant der Staatsoper Hamburg und der Pariser Oper, steht der „Neuen Wiener Schule" nahe, schrieb u. a . die Opern „Leonore", „Penelope", „Schule der Frauen", Vokalwerke, Orchester- und Kammermusik.
Lincke Paul Lincke (1866-1946), deutscher Komponist, vorwiegend Operetten („Frau Luna" u. a.).
Liszt Franz Liszt (1811-1886) wurde am 22.10.1811 in Raiding bei Ödenburg in Ungarn als Sohn einer Österreicherin und eines Ungarn geboren. Die Familie übersiedelte nach Wien, 1823 kam die Familie nach Paris. Er feierte in ganz Europa Triumphe als Pianist und Komponist. 1848 wurde er Hofkapellmeister in Weimar, 1861 ging er nach Rom, ab 1870 lebte er in Budapest, Rom oder auf Reisen und starb 75jährig in Bayreuth. Seiner Beziehung mit Gräfin Marie d’Agoult entstammen 3 Kinder, darunter Cosima, die spätere Frau Hans von Bülows und Richard Wagners. Liszt schrieb bis 1840 fast nur Klavierwerke, die Orchesterwerke sind Programmmusiken. für die er den Namen „Sinfonische Dichtung" prägte (u.a. „Bergsinfonie", „Mazeppa", "Les preludes", „Prometheus", „Faust-Sinfonie", „Dante", „Die Hunnenschlacht"). Er schrieb auch Messen, Oratorien, Konzerte (darunter „Ungarische Rhapsodien).
Lloyd Webber Andrew Lloyd Webber, englischer Komponist, sein Vater war ebenfalls Komponist, wurde früh gefördert, sehr erfolgreich mit seinen Musicals (u. a. „Jesus Christ Superstar", „Evita", „Cats", „Das Phantom der Oper", „Starlight Express").
Loewe Frederic Loewe (1904-1988), amerikanischer Komponist, geboren in Wien, Vater war Opernsänger. Größter Erfolg war das Musical „My Fair Lady".
Loewe Karl Loewe (1796-1869) trat besonders auf dem Gebiet der Ballade hervor. Er vertonte u. a. „Erlkönig" „Heinrich der Vogler" „Prinz Eugen".
Lortzing Albert Lortzing (1801-1851), deutscher Komponist, stammte aus Berlin, wuchs in der Theateratmosphäre auf, war zunächst Tenor in Leipzig, anschließend Kapellmeister, ging dann nach Wien und nach Berlin. Lortzing schrieb die Texte seiner Opern selbst. Die deutsche komische Oper bekam durch ihn starken Auftrieb. Von seinen Bühnenwerken sind „Der Wildschütz", „Zar und Zimmermann", „Undine" und „Der Waffenschmied" die bekanntesten.
Lully Jean Baptiste Lully (1632-1687) war der bedeutendste Vertreter der französischen Oper im Barock. Er war Hofkomponist bei Ludwig XIV. Gemeinsam mit Molière entwickelte er die „comédie ballets".
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Letzte Änderung am 19. Oktober 2005
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