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Hier finden Sie alphabetisch geordnet eine Vielzahl von Komponisten vom Barock bis zur zeitgenössischen Musik
Mac Dermot Galt Mac Dermot, amerikanischer Komponist, bekannt durch sein Musical „Hair".
Mahler Gustav Mahler (1860-1911), österreichischer Komponist und Dirigent, absolvierte das Wiener Konservatorium, wurde Kapellmeister in Hall, Olmütz, Kassel, Prag und Leipzig. 1888 wurde er Leiter der „Königlichen Oper" in Budapest, 1891 ging er nach Hamburg und 1897 wurde er Direktor der „Wiener Hofoper" und Leiter der Wiener Philharmoniker. 1907 kam er als Chef an die „Metropolitan Opera" in New York, kehrte 1911 nach Wien zurück und starb noch im selben Jahr. Seine Hauptwerke sind Chöre, Lieder („Des Knaben Wunderhorn") und Sinfonien.
Marschner Heinrich Marschner (1795-1861), deutscher Komponist, stammte aus Zittau. Er war bei Weber Hilfskapellmeister in Dresden, ging dann nach Leipzig und wurde schließlich in Hannover Operndirektor. Er schrieb Opern, Lieder und Chöre. Die Opern „Hans Heiling" und „Der Vampir" sind seine bekanntesten Werke.
Martin Frank Martin (1890-1974), schweizerischer Komponist, war Direktor der Musikhochschule in Köln, schrieb u.a. die Oper „Der Sturm", Oratorien („Et in terra pax", und „Le mystere de la Nativite", „Pilatus"), Konzerte, Klaviermusik.
Mascagni Pietro Mascagni (1863-1945), italienischer Komponist, war Kapellmeister an kleinen italienischen Bühnen. Erreichte mit seiner Oper „Cavalleria rusticana" Welterfolg.
Mendelssohn Bartholdy Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) kam in Hamburg als Sohn eines Bankiers zur Welt. Die Familie übersiedelte nach Berlin. Neben der Musik wurde er in 4 Sprachen, in Zeichnen und Malen unterwiesen. Er unternahm Konzertreisen nach London, Schottland, Italien und Paris, wurde Musikdirektor in Düsseldorf und schließlich Chef des Gewandhausorchesters in Leipzig. Dort gründete er 1843 das Konservatorium. Er komponierte Opern, 5 Sinfonien, Konzerte, Bühnenmusiken („Ein Sommernachtstraum"), Kammermusik, Klavierkompositionen, Lieder und Oratorien.
Menotti Gian Carlo Menotti (1911), amerikanischer Komponist, schrieb vor allem Opern („Der Konsul", „Das Telefon", „Eine Braut Plutos").
Messiaen Olivier Messiaen (1908-1992), französischer Komponist, entwickelte eigene Harmonie-, Rhythmus- und Melodielehre. Seine Werke sind mystisch geprägt, er gehört zur Gruppe „La jeune France".
Meyerbeer Giacomo Meyerbeer (1791-1864), deutscher Komponist, wurde in Berlin geboren. Er hieß eigentlich Jakob Liebmann Meyer Beer, ging nach Paris, London und Italien und ist der Hauptvertreter der „Großen Französischen Oper". Mit der Oper „Robert der Teufel" hatte Meyerbeer seinen ersten Welterfolg, es folgten noch weitere. Die bekanntesten sind „Die Hugenotten", „Die Afrikanerin" und „Der Prophet".
Milhaud Darius Milhaud (1892-1974) französischer Komponist, Mitglied der „Gruppe der Sechs", studierte am Pariser Konservatorium, legte sich auf keinen bestimmten Stil fest, u.a. Opern („Der arme Matrose", „David"), Ballette, Lieder, Kammersinfonien, Filmmusik.
Millöcker Karl Millöcker (1842-1899), österreichischer Komponist, Sohn eines Goldschmieds aus Wien, lernte zuerst Flöte, dann Klavier, wurde von Suppé gefördert, kam als Kapellmeister nach Graz, dann ans Harmonietheater in Wien und danach ans Theater an der Wien. Bekannt wurde Millöcker mit seinen Operetten (u.a. „Der Bettelstudent", „Gräfin Dubarry", „Gasparone"; „Der arme Jonathan").
Moniuszko Stanislaw Moniuszko (1819-1872), polnischer Komponist schrieb Opern, Messen und Lieder. Er schuf die polnische Nationaloper „Halka". Wird der „polnische Schubert" genannt.
Monteverdi Claudio Monteverdi (1567-1643) wurde im Mai 1567 in Cremona geboren und starb als Kapellmeister der Markuskirche am 29.11.1643 in Venedig. Er schuf Madrigale, viele Kirchenmusiken, Messen, Ballette, ein weltliches Oratorium und 8 Opern (u.a. „Orpheus", „Die Krönung der Poppea").
Mozart Wolfgang Amadeus Mozart (27.1.1756 Salzburg - 5.12.1791 Wien), österreichischer Komponist, sein Vater, Leopold Mozart, war Hofkomponist des Erzbischofs von Salzburg. Mozart lernte schon im dritten Lebensjahr Klavier und Geige spielen, als sechsjähriger unternahm er bereits mit seinem Vater eine Konzertreise und mit 8 Jahren komponierte er seine erste Sinfonie. 1763 begann die Familie mit einer Konzertreise durch ganz Europa. Diese dauerte 3 Jahr und war ein großer Triumph. Er schrieb sein erstes Oratorium und einige Opern. Mozart unternahm in den nächsten Jahren 3 Italienreisen. Mit 17 traf er wieder in Salzburg ein. 1781 war die Erstaufführung seiner Oper „Idomeneo" in München. Mozart ging nach Wien, 1782 heiratet er Konstanze Weber und im Wiener Burgtheater wird „Die Entführung aus dem Serail" aufgeführt. 4 Jahre später folgt „Die Hochzeit des Figaro". Diese Oper wurde nach wenigen Aufführungen abgesetzt, in Prag wurde sie jedoch ein großer Erfolg. Mozart bekam einen Auftrag und schrieb für Prag „Don Giovanni". Die Premiere wurde ein großer Erfolg, in Wien jedoch fiel das Stück durch, in München wurde die Aufführung wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses verboten. Mozarts finanzielle Lage war sehr schlecht. Er erhielt keine neuen Aufträge und musste Schulden machen. Immer öfter beschäftigten ihn Todesgedanken. Er schrieb die „Kleine Nachtmusik", das „c-moll Klavierkonzert" und andere Werke. 1790 wurde „Cosi fan tutte" in Wien aufgeführt. Der Wandertheaterdirektor Emanuel Schikaneder bat Mozart um die Musik zu einer Posse und es entstand „Die Zauberflöte". Sie fand große Anerkennung und Schikaneder machte ein gutes Geschäft. Mozart erhielt von einem Unbekannten den Auftrag für ein Requiem und begann mit der Arbeit. Mozart erkrankte, fühlte sein nahes Ende und verstarb am
5. Dezember in Wien. Seine Frau war krank und Geld war keines da, so wurde den Verwandten ein Armengrab empfohlen. Nur wenige Freunde folgten dem Trauerzug und als es zu regnen begann, gingen diese heim. Ohne Geleit erreicht der Wagen den Friedhof. Konstanze wollte nach einiger Zeit das Grab aufsuchen, der Totengräber war inzwischen aber verstorben  und niemand wusste wo Mozart begraben worden war. Mozarts Werke: geistliche Werke wie Messen und Requiem, 20 Bühnenwerke ( u.a. die Opern „Die Entführung aus dem Serail", „Don Giovanni", „Die Hochzeit des Figaro", „Cosi fan tutte", „Die Zauberflöte"), 50 Sinfonien („Jupiter" „Prager"), Konzerte, Serenaden („Eine kleine Nachtmusik"), Sonaten, Lieder und vieles mehr. L. von Köchel erstellte das Verzeichnis.
Mussorgskij Modest Pedrowitsch Mussorgskij (1839-1881), russischer Komponist, ist der Begründer eines realistisch expressionistischen Stils, der sich auch auf die europäische Musik auswirkte. Er wurde in Petersburg erzogen, wollte Musiker werden, scheiterte jedoch und wurde Beamter. Nebenbei komponierte er , seine Werke wurden abgelehnt und er gab sich der Trunksucht hin. Er komponierte Klavierwerke (darunter „Bilder einer Ausstellung"), Sinfonien und Opern („Boris Godunow").
Nedbal Oskar Nedbal (1874-1930), tschechischer Komponist, begann mit ernster Musik, dann Operetten (u. a. „Polenblut").
Nicolai Otto Nicolai (1810-1849), deutscher Komponist, stammte aus Königsberg, verbrachte seine Lehrjahre bei Zelter in Berlin und lebte dann fast zehn Jahre in Italien. 1841 wurde er Hofkapellmeister in Wien und gründete die „Philharmonischen Konzerte". 1847 ging er als Opernkapellmeister nach Berlin, wo er wenige Wochen nach der Erstaufführung seiner komischen Oper „Die lustigen Weiber von Windsor" starb. Er hinterließ Opern, Ouvertüren, Lieder Sinfonien und ein „Tedeum".
Nielsen Carl August Nielsen (1865-1931), dänischer Komponist, schrieb u.a. Opern, Sinfonien („Espanziva", „Die vier Temperamente" u.a.).
Nono Luigi Nono (1926-1990), italienischer Komponist, ging von Webern aus.
Nyström Gösta Nyström (1890 - 1966), schwedischer Komponist, lebte zwölf Jahre in Paris.
Offenbach Jacques Offenbach (1819-1880), geboren in Köln, ging mit 16 nach Paris, besuchte das Konservatorium und wurde Cellist, später Kapellmeister und gründete 1855 ein eigenes Theater. Er schrieb die Oper „Hoffmanns Erzählungen" und mehrere Operetten (u.a. „Pariser Leben", „Orpheus in der Unterwelt", „Die schöne Helena")
Orff Carl Orff (1895-1982), deutscher Komponist, wurde mit seiner Musiklehre bekannt, bearbeitete zunächst Opern von Monteverdi (z.B. „Orfeo"), schrieb dann eigene Werke u. a. Opern („Der Mond", „Die Kluge", „Die Bernauerin"), das Weihnachtsspiel „Ludus de nato Infante mirificus", Oratorien.
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Letzte Änderung am 19. Oktober 2005
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