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pkt_q14.gif (157 Byte) Altertum
Alte Kulturen In den alten Kulturen z.B. in China, Indien, Ägypten spielte Musik bereits eine große Rolle. In Ägypten war die Musik einer bestimmten Kaste vorbehalten und auch in Griechenland wurde sie nur von den Priestern ausgeübt. Es wurden viele Instrumente erfunden und das Tonsystem entwickelt. Beginn der Notenschrift teils mit hieroglyphischen Zeichen, teils mit Buchstaben. Etwa ab dem Jahre 1 entstehen christliche Gesänge in Rom und Byzanz. Da die Kirche Musikinstrumente als „Werkzeuge heidnischer Verführungskunst" ansah, wurden diese verboten. Erst im 9. Jahrhundert wurden gelegentlich Orgeln zugelassen.
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pkt_q14.gif (157 Byte) Mittelalter
Musik zu Ehren Gottes Papst Gregor der Große ließ die Kirchengesänge seiner Zeit sammeln. Die besten wurden im Buch „Antiphonar" festgehalten und ausgebildete Mönche brachten die „Gregorianischen Choräle" in die Klöster der westlichen Länder. Kirchen und Klöster sind die Pflegestätten der Musik. Es entwickelten sich lithurgische Spiele, die dann im 12. Jahrhundert in den Kirchhof verlegt wurden. Es entstanden die Mysterienspiele. Auch in der Notenschrift wurden Fortschritte erzielt.
Minnesang Nun verbreitete sich mit den Troubadours der Minnesang. Bekannte Minnesänger sind unter anderen Walther von der Vogelweide, Ulrich von Lichtenstein. Mit dem Aufblühen des Bürgertums verloren die Ritter (damit auch der Minnesang) ihren Einfluss.
Meistergesang Bürgerliche Themen wurden mit Melodien verbunden und es entstand der Meistergesang. Ein sehr bekannter Meistersänger ist Hans Sachs. Der Notendruck beginnt. Die Instrumentalmusik und die polyphone Musik gewinnen an Einfluss. Die Übergänge von der Renaissance zum Barock sind fließend.
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pkt_q14.gif (157 Byte) Renaissance
"Wiedergeburt" Die Renaissancemusik wird in die Zeit zwischen 1430 und 1600 eingeordnet. Renaissance bedeutet Wiedergeburt und kommt aus dem Französischen. Man beschäftige sich sehr mit der Antike und daraus entwickelt sich die Oper. Die Musik entwickelt sich weg von den Kirchentonarten zu Dur und Moll und eine eigenständige Instrumentalmusik ist bemerkbar. Bei den Vokalformen ist das Madrigal vorherrschend. Bekannte Vertreter: Palestrina, Lasso.
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pkt_q14.gif (157 Byte) Barock
Generalbass Das Barock (etwa 1600 bis 1750) entstand in Italien. In der Musik ist es die Zeit des Generalbasses. Die Sänger oder Instrumentalisten wurden von Generalbassspielern begleitet. In der Notenschrift wurde der Bass genau notiert, die Akkorde nur durch Ziffern angegeben. Diese Ziffern gaben keine Oktave an und gestatteten dem Spieler auch eigene Verzierungen. Er hatte viele Möglichkeiten zur Improvisation. Da auch die Stimmen der Sänger und Instrumentalisten nur skizzenhaft notiert wurden lag es an den Interpreten aus einem Werk ein Kunstwerk zu machen. Die Komponisten begannen mit genauen Aufzeichnungen, die für jeden Spieler verbindlich waren.
Entstehung der Oper Etwa um 1600 beginnt in Florenz die Geschichte der Oper. Peri vertonte ein auf einem antiken Thema beruhendes Drama des Dichters Rinuccini. 1597 wurde diese erste Oper „Dafne" mit großartigem Erfolg aufgeführt. Die Musik ist verschollen. Peri und Rinuccini schufen ihre zweite Oper „Euridice", deren Aufführung 1600 folgte. Auch dieses Werk hatte großen Erfolg. Von Venedig ging der europäische Siegeszug der Oper aus. 1637 wurde dort das erste öffentliche Opernhaus zu San Cassiano eröffnet. Jedermann bekam bei Bezahlung des Eintrittsgeldes Zugang und somit wurde die bis dahin der Aristokratie vorbehaltene Oper der gesamten Bevölkerung erschlossen.
Oratorium und Kantate Im 17. Jahrhundert entwickelte sich in Italien das Oratorium. Auch die Kantate (= gesungenes Werk) hatte im Barock eine große Bedeutung und wurde in Deutschland vor allem in der evangelische Kirchenmusik verwendet. Eine weitere Art der geistlichen Musik ist die Passion. Auf dem Gebiet der geistlichen Musik leistete Schütz hervorragendes.
Instrumentale Musik Als Gegenstück zur Kantate entwickelte sich die Sonate
(= instrumentales Stück). Eine Erscheinungsform der Instrumentalmusik des Barock war das Concerto grosso. Ein Orchester (das Grosso) und eine kleinere Soloistengruppe (Concertino) stehen im Wetteifer. Daraus entwickelte sich dann das Solokonzert, wobei ein Solist dem Orchester gegenüber steht. Antonio Vivaldi war ein großer Meister des Concerto grosso, aber auch J. S. Bach und G. F. Händel.
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pkt_q14.gif (157 Byte) Klassik
Bürgertum Als Klassik bezeichnet man die Zeit von etwa 1730 bis zum Tode Beethovens. Schon während des Hochbarock zeichnete sich diese kommende Periode ab. Der steigende Einfluss des Bürgertums machte sich bemerkbar. Aus den Konzerten des Adels wurden öffentliche Konzertveranstaltungen für Adel und Bürgertum und es entstanden vielerorts öffentliche Konzerthäuser; die aus Berufsmusikern bestehenden Orchester wurden vom Bürgertum bezahlt.
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pkt_q14.gif (157 Byte) Romantik
Das Lied In der Musik umfasst die Romantik etwa den Zeitraum von 1820 bis 1910. Sie weist einen großen Stilreichtum auf und wird in Frühromantik (Schubert, C. M. Weber), Hochromantik (Mendelssohn-Bartholdy, Chopin, Berlioz), Spätromantik (Liszt, Wagner, Bruckner, Brahms) und Nachromantik (Mahler, Richard Strauss, Pfitzner ) eingeteilt. Das Lied spielt eine große Rolle. Jeder kennt wohl einige Lieder von Schubert.
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pkt_q14.gif (157 Byte) Impressionismus
Das Lied Die Endphase der Romantik stellt den Impressionismus dar. Der Übergang zur "Neuen Musik" wird eingeleitet. Der Klang einzelner Töne aber auch von Akkorden wird hervorgehoben, die alten Regeln des Tonsystems werden teilweise aufgehoben. Es kommt zur Verwendung der Ganztonleiter und neuen Intervallbildungen. Der Hauptvertreter des Impressionismus ist Claude Debussy mit seiner Oper "Pelleas et Melisande."
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pkt_q14.gif (157 Byte) "Neue Musik"
Verismus Im späten 19. Jahrhundert entwickelten sich verschieden Stilrichtungen. Von Italien nahm der Verismus seinen Ausgang. Der Verismus war als Reaktion gegen die Romantik gedacht und wollte die Wirklichkeit darstellen. Mascagni und Leoncavallo waren die Begründer. In Frankreich entstand das „drame lyrique" mit vorwiegend bürgerlichen Themen.
Russland Auch in Russland entwickelte sich nun die Kunstmusik. Glinka gilt als Schöpfer der national-russischen Oper, die Komponisten Borodin, Mussorgskij, Rimski-Korssakow, Cui und Balakirew wurden als „Mächtiges Häuflein" bekannt.
"Neue Musik" Die Entwicklung der deutschen Oper stand im Schatten Wagners. Es kam zum Expressionismus und schließlich zur „Neuen Musik" bei Schönberg, Strawinsky und anderen. Der Übergang zur Neuen Musik ist fließend. Die Neue Musik ist eine Abwendung von der Romantik mit dem Streben nach Neuordnung des Tonmaterials. Es gibt verschiedene Richtungen, wie die „Neue Wiener Schule" (mit Schönberg, Webern, Berg), die „Gruppe der Sechs" (Honegger, Milhaud, Poulenc, Tailleferre, Auric und Durey), die „bruiteurs" (in den Kompositionen werden Geräusche verwendet) oder die „musique concrète".
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pkt_q14.gif (157 Byte) Operette
Offenbach Um die Mitte des 19. Jahrhunderts entstand in Paris die Operette. Der Begründer und einer der wichtigsten Vertreter dieser Musikrichtung war Jacques Offenbach. Die Operette ist volkstümlicher als die Oper, gerade aktuelle Tänze spielen eine wichtige Rolle. Bei Offenbach war das der Cancan, bei der klassischen „Wiener" Operette der Walzer.
Wiener Operette In Wien schrieb Franz von Suppé als erster einaktige Operetten, bei Johann Strauß Sohn wurde daraus die Wiener-Walzer-Operette. Weitere Vertreter dieser Richtung sind Millöcker, Zeller, Ziehrer, Heuberger, und im 20. Jahrhundert Oscar Straus, Leo Fall, Franz Lehar, Emmerich Kalman und Robert Stolz.
Berliner Operette Aus der Berliner Lokalposse entstand die Berliner Operette mit ihren bekanntesten Vertretern Paul Lincke, Walter Kollo, Jean Gilbert, Leon Jessel und Eduard Künnecke.
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pkt_q14.gif (157 Byte) Jazz
Entwicklung In den USA entstand um 1890 der Jazz. Hier mischten sich Lieder der Schwarzen mit Volksliedern anderer Einwanderer und mit der europäischen Musik. Kennzeichnend für den Jazz ist die Improvisation. Eine der wichtigsten Städte für die Entwicklung des Jazz war New Orleans. Der Jazz wird in verschieden Stile gegliedert, die sich etwa alle 10 Jahre ändern.
Stilrichtungen
  • Um 1890 entstand der Ragtime,
  • um 1900 der New Orleans Stil,
  • um 1910 Dixieland,
  • um 1920 Chikago Stil,
  • um 1930 Swing,
  • um 1940 Bebop,
  • um 1950 Hard Bop und Cool Jazz,
  • um 1960 Free Jazz,
  • um 1970 wurde die Rockmusik und andere Musikrichtungen in die Jazzmusik integriert,
  • um 1980 Comeback des Swing und Bebop.
Jazzmusiker Bekannte Jazz Musiker waren Louis Armstrong, Bessie Smith, Duke Ellington, Dizzy Gillespie, Miles Davis, Ella Fitzgerald und viele andere.
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pkt_q14.gif (157 Byte) Musical
Entstehung Das Musical entwickelte sich nach 1900 in den USA und ist eine Mischung aus Schauspiel, Operette und Tanz. Die Produktionen sind sehr aufwendig und kostspielig, in den USA stehen Musicals oft jahrelang am Spielplan. Bekannte Musical Komponisten sind u. a. Cole Porter, Richard Rodgers, Irving Berlin, Frederic Loewe, Leonard Bernstein, Andrew Lloyd Webber.
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Letzte Änderung am 19. Oktober 2005
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