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Zum Beginn dieses Abschnittes Entstehung des Liniensystems
Zum Beginn dieses Abschnittes Das Tonsystem 
Zum Beginn dieses Abschnittes Beginn der Mensual-Notation
Zum Beginn dieses Abschnittes Entwicklung der Notation
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pkt_q14.gif (157 Byte) Entstehung des Liniensystems
Neumen Die Notenschrift geht zurück auf die sogenannten Neumen aus der Zeit der Kirchenmusik, wo die Noten ohne Verwendung eines Liniensystems aufgezeichnet wurden.
Anzahl

Nach und nach entwickelte sich aus einem französischen System, bei dem nur Ganz- und Halbton Zwischenräume genutzt wurden, im
9. Jahrhundert nach Christus über ein Einlinien-System aus Italien und England im
10. Jahrhundert, bei dem der Abstand von der Linie Aufschluss über die Tonhöhe gab, über ein Zweilinien- und später Vierlinien-System im
12. Jahrhundert, das vor allem in Italien, Frankreich, Spanien und England verwendet wurde, im frühen 13. Jahrhundert von Frankreich aus zum heutigen Fünflinien-System.

Pentagramm Seit Alters her versuchte man Musik mit Hilfe einer Notenschrift aufzuzeichnen. Es gab im Laufe der Zeit verschiedene Darstellungen aber schließlich wurden im abendländischen Raum die uns bekannten 5 Linien (das Pentagramm) eingeführt.
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pkt_q14.gif (157 Byte) Das Tonsystem 
Ursprung Im alten Griechenland gab es sieben verschiedene Töne. Die Kirche in Europa übernahm dieses System und gab im Mittelalter jedem dieser Töne einen Namen:
A, B, C, D, E, F und G
Der Ton B Irgendwann kam es beim Ton B zu einer Spaltung in ein tieferes und ein höheres B, dieses wurde H genannt.
Zusätzliche Töne Nun wurden noch weitere Töne eingeschoben, und zwar überall dort, wo der Abstand zwischen den Tönen ein großer war. Zwischen C - D, D - E, F - G, G - A.
Zwischen B und C war bereits das H.
Beziehungen Aus den ursprünglich 7 Töne wurden 12. Man versuchte nun diese eingeschobenen Töne zu benennen und in eine Beziehung zu den Nachbartönen zu bringen.
Vorzeichen Die Lehre, dass Töne erhöht oder erniedrigt werden können wurde geschaffen und dafür wurden eigene Zeichen eingeführt. Ein Ton wird mit einem # erhöht und mit einem b erniedrigt. Aus einem D wird bei Erhöhung Dis, bei Erniedrigung Des.
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pkt_q14.gif (157 Byte) Beginn der Mensual-Notation
Entstehung Um 1250 begann die Entwicklung der Mensuralnotation und es wurden die ersten, vorerst vier Noten- und Pausenformen für jeweils bestimmte Tonlängen eingeführt, zu denen bald weitere Symbole hinzu kamen.
Notenform Die Darstellung der Noten entwickelte sich im Lauf von Jahrhunderten. Es gab zeitweise nagel-, hufeisenförmige oder auch quadratische Zeichen. 
Tonlänge Diese Zeichen gaben nur die Tonhöhe an, machten aber über die Länge eines Tones keine Aussage. Erst mit der Zeit wurde dann auch die Zeitdauer einer Note aufgeschrieben.
Symbole

Neben den Noten entwickelten sich nach und nach weiter Zeichen für Pausen, Takt, Tempo, oder Lautstärke, sowie Haltezeichen, Wiederholungssymbole, Versetzungszeichen, Auflösungszeichen und noch viele andere.

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pkt_q14.gif (157 Byte) Entwicklung der Notation
Takt und Notenlänge Im 14. Jahrhundert traten in Frankreich erste Taktangaben auf und die Notenschrift näherte sich durch Unterscheidung zwischen ausgefüllten und nicht ausgefüllten Notenköpfen langsam dem modernen System an, bei dem im 17. und 18. Jahrhundert die letzten Änderungen an Tonart-, Takt und Notenschrift vorgenommen wurden.
Zusatz- Anweisungen Ab Mitte des 18. Jahrhunderts kannte man bereits Zusatzanweisungen für Tempo, Artikulation, Spieltechnik und Ausdruck deren Gebrauch im 19. Jahrhundert rasch zunahm.
Weitere Systeme

Teilweise von Komponisten Mitte des
20. Jahrhunderts entwickelte eigene Notenschriften, um die Möglichkeit einer Darstellung sämtlicher Facetten der zeitgenössischen Musik besser abzudecken, haben sich auf breiter Basis nicht durchgesetzt.

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Letzte Änderung am 19. Oktober 2005
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