banner Akkorde allgemein
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Zum Beginn dieses Abschnittes Begriffsdefinition
Zum Beginn dieses Abschnittes Der Aufbau von Akkorden
Zum Beginn dieses Abschnittes Akkord-Symbole
Zum Beginn dieses Abschnittes Die Harmonisierung
Zum Beginn dieses Abschnittes Auswahl der Akkorde
Zum Beginn dieses Abschnittes Der Dreiklang
Zum Beginn dieses Abschnittes Vierklang und weitere Akkorde
Zum Beginn dieses Abschnittes Tool zur Akkordbestimmung
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pkt_q14.gif (157 Byte) Begriffsdefinition
Akkord Unter Akkord versteht man den Zusammenklang von mehr als zwei Tönen mit unterschiedlicher Tonhöhe. Die gleichzeitig erklingenden Töne haben  zueinander bestimmte Abstände (Intervalle).  
Je nachdem wie viele Töne gleichzeitig erklingen, spricht man von Dreiklang, Vierklang, Fünfklang usw.
Verbindung Die Grundsätze der Akkord-Verbindungen behandelt die Harmonielehre, einen akkordfremden Ton nennt man Durchgangston.
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pkt_q14.gif (157 Byte) Der Aufbau von Akkorden
Muster Verschiedene Musiktheorien komponieren Akkorde in unterschiedlichen Mustern, wobei sich im europäischen Raum das System mit Tonika und Dominante durchgesetzt hat, bei dem der Dreiklang aus Ober- und Untertonreihe gebildet wird.
Dur und Moll Der Dur-Dreiklang aus dem vierten, fünften und sechsten Ton der Obertonreihe, der Moll-Dreiklang aus dem vierten, fünften und sechsten Ton der Untertonreihe. Die Untertonreihe ist ein Spiegelbild der Obertonreihe und beide Akkorde bestehen aus zwei Terzen. Beim Dur-Dreiklang befindet sich über der großen Terz  eine kleine Terz, beim Moll-Dreiklang liegt unten die kleine Terz und darüber die große Terz.
Arten

Darüber hinaus gibt es übermäßige und verminderte Dreiklänge, die abgesehen von der Grundform unter Beibehaltung ihrer musikalischen Bedeutung auch in sogenannten Umkehrungen vorkommen.

Erweiterung

Erweitert man einen Dreiklang um weitere Terzen, erhält man Akkorde mit der Septime, None, Undezime und andere, wobei funktional am wichtigsten wohl der Dominant-Septakkord ist. Manche charakteristischen Akkorde sind typisch für bestimmten Zeiten, beispielsweise der verminderte Septakkord in der Wiener Klassik, oder für bestimmte Musikstile, etwa der übermäßige Septimakkord im Jazz.

Akkorde

Die folgende Tabelle zeigt nach Auswahl von Tonart und Akkord-Typ die einzelnen Töne des Akkordes an.

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pkt_q14.gif (157 Byte) Akkord-Symbole
Bezeichnung Bei der Bezeichnung von Akkorden verwendet man üblicherweise für Dur- und übermäßige Akkorde Großbuchstaben und für Moll- und verminderte Akkorde Kleinbuchstaben.
Symbole Steht der Buchstabe allein, so meint man den zugehörigen Dur-Dreiklang gemeint, für den Moll-Dreiklang setzt man hinter den Akkordbuchstaben ein „m“. Für den übermäßigen Dreiklang wird ein Pluszeichen angehängt und für den verminderten Dreiklang eine kleine Null. In der Literatur findet man, teilweise auch gemischt, unterschiedliche Schreibweisen. Für den Moll-Dreiklang wird gern ein Minuszeichen verwendet, der Dur-Akkord oft mit maj (major), der Moll-Akkord mit min (minor), der übermäßige Akkord mit aug (augmented) und der verminderte Akkord mit dim (diminished) bezeichnet.
Beispiele

Einige Beispiele für Akkordbezeichnungen:
C maj, C
C min, Cm, C-
C aug, C+, C#5
C dim, Co

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pkt_q14.gif (157 Byte) Die Harmonisierung
Ablauf Bei der Harmonisierung eines Musikstücken bestimmt man zuerst die Dur und ordnet den einzelnen Tönen der betreffenden Tonleiter einen der drei Grund-Akkorde zu.
C-Dur Das folgende Beispiel zeigt die Zuordnung der Akkorde zu den einzelnen Tönen für C-Dur:
C C-Akkord
D G-Akkord
E C-Akkord
F F-Akkord
G C-Akkord
A F-Akkord
H G-Akkord
C C-Akkord
Zuordung

Anschließend wird jeweils der ersten Note im Takt ein entsprechender Akkord zuordnet und man erhält damit eine einfache Begleitung. Um große Sprünge zu vermeiden, können Umkehrungen verwendet werden, oder zur Belebung des Stückes die geschlossenen Akkorde aufgelöst werden.

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Letzte Änderung am 19. Oktober 2005
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