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Zum Beginn dieses Abschnittes Das Mittelalter
Zum Beginn dieses Abschnittes Die Renaissance
Zum Beginn dieses Abschnittes Das Barock
Zum Beginn dieses Abschnittes Die Klassik
Zum Beginn dieses Abschnittes Die Romantik
Zum Beginn dieses Abschnittes Die Neuzeit
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pkt_q14.gif (157 Byte) Das Mittelalter
Musik wird mehrstimmig Im Mittelalter um etwa 900 entstanden die ersten mehrstimmigen Musikwerke und im Lauf der Jahre hat sich die musikalische Betrachtung der mehrstimmigen Musik immer weiter entwickelt.
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pkt_q14.gif (157 Byte) Die Renaissance
Konsonanz und Dissonanz Standen ursprünglich die einzelnen Stimmen im Mittelpunkt und haben sich die Akkorde eher zufällig ergeben, so orientierte sich in der Renaissance ab der Zeit um 1400 die Bedeutung der Einzeltöne verstärkt an deren relativen Stellung zu anderen Tönen und man unterschied zwischen konsonanten, dissonanten oder scheinkonsonanten Akkorden, was heute nur noch historischen Wert besitzt.
Vertreter Bekannte Vertreter der Renaissance waren Giovanni da Palestrina, Orlando di Lasso und in der späten Renaissance Heinrich Schütz.
Musikalische Formen Es entwickelten sich musikalische Formen, wobei man das kleinste formbildende Element der Musik als Motivbezeichnet, mehrere Motive bilden ein Thema. Je nach Form der Aneinanderreihung unterschied man einteilige, zweiteilige, dreiteilige oder große Liedformen. Dazu zählt man beispielsweise das Menuett und den Schreittanz, der später oft als dritter Satz der Sonate oder Symphonie verwendet wurde.
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pkt_q14.gif (157 Byte) Das Barock
Dreiklang Im Barock zwischen 1600 und 1750 rückte der Akkord immer weiter in den Mittelpunkt des Interesses und schon am Beginn wurden Dreiklänge als Basiselemente der Harmonie eingeführt. Der Akkord wurde dabei auf seinen Grundton bezogen und der tiefste Ton war in der Regel gleichzeitig der Grundton.
Vertreter Vertreter des Barock waren Johann Sebastian Bach, Georg Philipp Telemann, Georg Friedrich Händel, Antonio Vivaldi, Claudio Monteverdi, Henry Purcell, Alessandro Scarlatti und sein Sohn Domenico Scarlatti.
Kanon und Fuge Durch die Entfaltung des Themas entsteht der Satz, durch die Übernahme in eine andere Stimme die Nachahmung und durch zeitlich versetzte Wiedergabe gleicher oder ähnlicher Stimmen der Kanon. Die Fuge, eine der strengsten musikalischen Formen, verwendet ein einziges Thema, das sich mehrstimmig, ähnlich wie beim Kanon, zeitlich oder tonal verschoben über das gesamte Stück erstreckt. Johann Sebastian Bach führte die Kunst der Fuge zu einem Höhepunkt und nützte die Vorteile der sich gegenüber der reinen Stimmung durchsetzenden temperierten Stimmung und schrieb sein „Wohltemperiertes Klavier“, eine Sammlung von Präludien und Fugen in allen Dur- und Molltonarten.
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pkt_q14.gif (157 Byte) Die Klassik
Rondo Im Barock und in der frühen Klassik entwickelte sich aus dem Rundgesang mit Kehrreim das Rondo.
Wiener Klassik In der Wiener Klassik von 1750 bis 1830 wurden unter Franz Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven die Themen immer großartiger und man verwendete Variationen mit in Melodie, Rhythmus, Tempo, Tonart, Klangfarbe und Harmonik veränderten Themen, wobei die Harmonik gegenüber dem Barock einfacher gehalten war. In dieser Zeit entstand die klassische Sonatensatzform, bestehend aus zwei möglichst verschiedenen Themen und dreiteiligem Aufbau, die für die gesamte weitere Musikentwicklung bestimmend war. Im groben Aufbau werden die beiden Themen in der Exposition vorgestellt, in der sogenannten Durchführung miteinander vermischt zu einem Höhepunkt geführt und in der Reprise kommt es zu einer getreuen Wiederaufnahme des Hauptthemas.
Spätklassik

In der Spätklassik entwickelte sich aus dem Menuett das Scherzo, eine dreiteilige Dacapo-Form in der Abfolge Menuett, Trio und Menuett.

Musikalische Großformen Die musikalischen Großformen sind in der Instrumentalmusik die Suite, die Sonate, die Symphonie und das Konzert.
Die Suite ist eine Folge verschieden gearteter Stücke zusammengehörenden Inhaltes, die Sonate besteht aus mehreren Sätzen mit mindestens einem Satz in Sonatensatzform, die Symphonie ist ein Orchesterwerk nach dem Vorbild der Sonate und das Konzert ist eine musikalische Veranstaltung mit dem Concerto Grosso als bekanntem Vertreter aus der Barockzeit.
Vocalmusik Die musikalischen Großformen in der Vokalmusik sind die Messe, das Oratorium, die Passion, die Kantate, die Motette, das Madrigal und die Oper.
Die Messe ist eine Vertonung der fünf Teile Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus Benedictus und Agnus Dei, das Oratorium ein mehrteiliges geistliches oder weltliches Vokalwerk für Soli, Chor und Orchester mit der Kantate als Kleinform. Die Passion ist die musikalische Darstellung der Leidensgeschichte Jesu Christi, die Motette ein mehrstimmiges geistliches Chorwerk des 16. Jahrhunderts und das weltliche Gegenstück dazu ist das Madrigal. Die Oper ist ein musikalisches Bühnenstück ähnlich dem Oratorium, aber mit szenischen Darstellungen.
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pkt_q14.gif (157 Byte) Die Romantik
Kunstlied Die Romantik von 1820 bis 1900 baut formal auf die Klassik auf. Unter Franz Schubert entsteht das deutsche Kunstlied, Dissonanz ist in dieser Zeit beliebt und die Harmonik wird wieder wichtiger.
Vertreter Weitere Vertreter dieser Epoche waren Johannes Brahms, Robert Schumann, Fryderyk Chopin, Antonin Dvorák, Pjotr Tschaikowski und am Ende Richard Wagner.
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pkt_q14.gif (157 Byte) Die Neuzeit
Überblick Im 20. Jahrhundert entwickeln sich unter Arnold Schönberg, Bela Bartók, Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch, Arthur Honegger, John Cage und vielen anderen zahlreiche unterschiedliche Musikrichtungen auf dem Gebiet der ernsten und vor allem der Unterhaltungsmusik.
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Letzte Änderung am 19. Oktober 2005
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