banner Saiteninstrumente
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Zum Beginn dieses Abschnittes Allgemeine Einteilung
Zum Beginn dieses Abschnittes Aus vergangenen Zeiten
Zum Beginn dieses Abschnittes Zupfinstrumente
Zum Beginn dieses Abschnittes Streichinstrumente
Zum Beginn dieses Abschnittes Geschlagene Saiten
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pkt_q14.gif (157 Byte) Allgemeine Einteilung
Die Entdeckung dieser Musikinstrumente geht in die Urzeit zurück. Der Jäger dieser Zeit merkte, dass die gespannte Saite des Bogen beim Loslassen des Pfeils einen Ton ergab. Die Schwingungszahl hängt von der Saitenlänge ab. Verkürzt man die Saite um die Hälfte, schwingt sie doppelt so schnell und ergibt die Oktave. Die Tonhöhe hängt von der Länge, der Dicke und der Spannung der Saite ab.
Einteilung Nach Art der Tonerzeugung kann man die Saiteninstrumente in 3 Gruppen einteilen.
  • Zupfinstrumente
  • Streichinstrumente
  • Instrumente mit geschlagenen Saiten
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pkt_q14.gif (157 Byte) Aus vergangenen Zeiten
Lyra Die Lyra oder Leier war ein Saiteninstrument des Altertums und Mittelalters mit gewölbten Resonanzkörper (oft Schildkrötenpanzer ). In Griechenland nannte man eine kleine Harfe so.
Kytara Altgriechische Leier mit flachem Resonanzkörper.
Cruth Keltisch Leier
Drehleier Die Drehleier war im Mittelalter sehr verbreitet. Ein Holzrad streicht die Saiten. Sie wird auch Bauernleier, Organistrum oder Vielle genannt.
Psalterium Zitherartiges Saiteninstrument des Mittelalters
Theorbe Basslaute mit doppeltem Wirbelkasten
Trumscheit auch Trompetengeige genannt, war im Mittelalter weit verbreitet. Es bestand aus einem mannshohen Resonanzkörper aus drei Brettern mit einer Saite bespannt.
Viele mehr Es gab noch sehr viele alte Saiteninstrumente. Es ist nicht möglich hier alle zu erwähnen.
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pkt_q14.gif (157 Byte) Zupfinstrumente
Harfe Die Harfe ist ein sehr altes Instrument. In den Königsgräbern von Ur und in den Ägyptischen Königsgräbern wurde sie gefunden. Sie war ursprünglich nicht so groß und wurde von den mittelalterlichen Minnesängern noch im Arm gehalten. Auch die Saitenzahl wurde mit der Zeit vergrößert, trotzdem hat sie keine chromatischen Töne. Zum Umstimmen der Saiten wurden Pedale zur Hilfe genommen. Die heutige Harfe hat eine Grundstimmung in Ces-Dur, 46 Saiten und 7 Pedale.
Gitarre Die Gitarre ist ebenfalls ein sehr altes Instrument. Sie kann sowohl als Soloinstrument als auch als Begleitinstrument verwendet werden. Die Gitarre hat einen flachen Körper und sechs Saiten.
Laute Die Laute hat einen birnenförmigen gewölbten Resonanzkasten und war im Mittelalter sehr gebräuchlich. Die Saiten sind in Quarten mit einer Terz gestimmt.
Mandoline Die Mandoline ist kleiner als die Gitarre und die Laute mit kürbisförmigem Körper. Sie hat 4 Saitenpaare, die in Quinten gestimmt sind und wird mit einem Plektron gespielt.
Balalaika Die Balalaika ist dreieckig gebaut und hat 3 Saiten. Russisches Volksinstrument.
Banjo Das Banjo hat einen runden flachen Körper, der, wie beim Tamburin, von einem Fell überzogen ist. Es hat 5 bis 9 Saiten und wurde mit der Jazzmusik sehr verbreitet.
Zither Die Melodiesaiten der Zither werden mit einem Dorn angerissen, die Basssaiten mit den Fingern gezupft.
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pkt_q14.gif (157 Byte) Streichinstrumente
Violine Die Violine oder Geige hat vier in Quinten gestimmte Saiten (g, d1, a1,e2), die mit einem Bogen gestrichen werden. Sie können auch gezupft (pizzicato) gespielt werden. Die Geige wird im Arm gehalten und ist ein wichtiges Melodieinstrument.
Viola Die Viola oder auch Bratsche genannt ist größer als die Geige und daher im Klang etwas tiefer. Auch die Viola wird im Arm gehalten und die Saiten sind wie bei der Geige in Quinten (c, g, d1, a1) gestimmt.
Violoncello Das Violoncello oder Cello ist eine Oktave tiefer als die Bratsche. Da es wesentlich größer als die Geige und die Bratsche ist, wird es zwischen den Knien gehalten und steht am Boden. Die Saiten sind in Quinten (C, G, d, a) gestimmt.
Kontrabass Der Kontrabass ist das tiefste Streichinstrument. Die Saiten sind in Quarten (E1, A1, D und G) gestimmt. Die Noten für den Kontrabass werden eine Oktave höher aufgeschrieben als er tatsächlich klingt, damit diese leichte zu lesen sind.
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pkt_q14.gif (157 Byte) Geschlagene Saiten
Clavicembalo Bereits im 14. Jahrhundert kannte man das Clavicembalo oder Cembalo. Die Saiten wurden aber nicht angeschlagen sondern angerissen. Da das Vorbild die Orgel war gab es auch Modelle mit zwei Manualen. Es hatte viele Namen: Virginal oder Harpsichord in England, in Italien Spinett, in Frankreich Clavecin. Um Platz zu sparen gab es auch Modelle mit senkrecht angeordneten Saiten (wie beim Piano). Dies waren hohe Kästen und wurden "Giraffenklaviere" genannt.
Klavichord Beim Klavichord wurden die Saiten nicht angerissen sondern mit einem Metallstift angeschlagen. Lieblingsinstrument von Bach.
Klavier Die Weiterentwicklung des Klavichords führte zur Entwicklung des "Clavicembalo col piano e forte" woraus "Pianoforte" wurde und des Hammerklaviers. Das Klavier ist heute das gebräuchlichste Instrument. Es hat weiße und schwarze Tasten. Beim Niederdrücken der Tasten schnellen die Hämmer gegen die Saiten und sinken wieder zurück. Lässt man die Tasten los werden die klingenden Saiten gedämpft. Das rechte Pedal verhindert dieses Abdämpfen. Mit dem linken Pedal wird ein leiserer Klang erzielt. Das Klavier hat zwischen 86 und 96 Tasten. Das Hammerklavier mit horizontalem Saitenrahmen heißt Flügel, mit senkrecht gestellten Saitenrahmen Klavier oder Pianoforte.
Hackbrett Das Hackbrett hat einen trapezförmigen Schallkasten, die Saiten werden mit Klöppeln angeschlagen.
Cimbal Verwendung in der Zigeunermusik
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Letzte Änderung am 19. Oktober 2005
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