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Hier finden Sie alphabetisch geordnet eine Vielzahl von Komponisten vom Barock bis zur zeitgenössischen Musik
Abraham Paul Abraham (1892-1960), ungarischer Komponist, studierte in Budapest, ging nach Berlin, verließ 1933 Deutschland, kehrte 1956 nach Deutschland zurück. Schrieb Filmmusik und Operetten (u. a. „Viktoria und ihr Husar", „Die Blume von Hawaii", „Ball im Savoy").
Adam Adolphe Charles Adam (1803-1856), war ein französischer Opernkomponist. Er schrieb zahlreiche Werke, darunter „Der Postillon von Lonjumeau" und „Wenn ich König wär’ ".
Atterberg Kurt Atterberg (1887-1974), schwedischer Komponist, schrieb Opern, Sinfonien, Kammermusik.
Auber Daniel Francois Ésprit Auber (1782 - 1871), französischer Komponist schrieb u. a. die Opern „Die Stumme von Portici", „Fra Diavolo" und „Manon Lescaut".
Bach Johann Sebastian Bach (1685-1750), deutscher Komponist, geboren am 21. März in Eisenach, gestorben 28. Juli 1750 in Leipzig, stammt aus einer sehr musikalischen Familie. Im Alter von zehn Jahren verwaiste er und kam zu seinem älteren Bruder. Wurde Organist in Arnstadt, dann in Mühlhausen, anschließend in Weimar. Später ging Bach nach Köthen und wurde schließlich in Leipzig Thomaskantor. Bach war ein großer Meister des polyphonen Stils, besonders der Fuge. Einige seiner unzähligen Werken: Brandenburgische Konzerte, Wohltemperiertes Klavier, Kunst der Fuge, Johannespassion, Matthäuspassion, Markuspassion, Weihnachtsoratorium, h-Moll-Messe. Bachs Werke wurden von seinen Zeitgenossen nicht richtig anerkannt und er wurde bald vergessen. Mozart wurde ein Bewunderer Bachs.
Balakirew Alexejewitsch Balakirew (1837-1910), russischer Komponist, schrieb Sinfonien, Lieder und Klavierwerke und sammelte russische Volkslieder.
Barber Samuel Barber (1910-1981), amerikanischer Komponist, schrieb Orchesterwerke, Kammermusik, Opern.
Bartòk Bela Bartòk (1881-1945), ungarischer Komponist und Pianist, studierte in Budapest, reiste durch Ungarn und sammelte mit Zoltàn Kodàly Volkslieder und Tänze, unternahm Konzertreisen durch Europa und USA, emigrierte 1940 nach New York, wo er 1945 starb. Er komponierte u.a. Orchestermusik, Klavierwerke, die Oper „Herzog Blaubarts Burg", Ballette („Der holzgeschnitzte Prinz", „Der wunderbare Mandarin").
Beethoven Ludwig van Beethoven (1770-1827), deutscher Komponist.  Das Ende der Klassik und der Beginn der Romantik fallen in seine Schaffensperiode. Er ging zwar von Haydn und Mozart aus, ging aber bald neue Wege. Beethoven wurde am 17. Dezember 1770 in Bonn geboren, trat mit 8 Jahren erstmals öffentlich auf und wurde 1785 2. Hoforganist. 1792 prüfte Haydn Beethoven und nahm ihn als Schüler. Er übersiedelte nach Wien. Anlässlich Haydns zweiter Londonreise wechselte Beethoven den Lehrer. 1795 gab Beethoven in Wien sein erstes öffentliches Konzert und war bald bekannt und geschätzt. Im „Theater an der Wien" fand die Uraufführung seine einzigen Oper „Fidelio" statt, wurde ein Misserfolg und Beethoven führte einige Änderungen durch. Doch auch die neuerliche Aufführung 1806 war erfolglos. Der Text wurde überarbeitet, vieles wurde neu komponiert, 1814 neuerlich aufgeführt und hatte Erfolg. Das Gehör Beethovens wurde immer schlechter  und er trat 1814 das letzte Mal als Pianist öffentlich auf. Ab 1820 konnte Beethoven sich mit seinen Besuchern nur noch schriftlich unterhalten, 1826 wurde er bettlägerig und am 26. März 1827 starb er. Am Begräbnistag waren in Wien die Schulen geschlossen. Grillparzers hielt am Grabe die Rede und unter den Trauergästen war Franz Schubert. Werke: 9 Sinfonien (3. „Eroica", 6. „Pastorale", 9. mit Schlusschor aus Schillers „Ode an die Freude"), Ouvertüren („Egmont"), Sonaten, Konzerte, Variationen,
2 Messen („Missa solemnis"), das Oratorium „Christus am Ölberge" und die Oper" Fidelio".
Bellini Vincenzo Bellini (1801-1835), italienischer Opernkomponist begann mit Instrumental- und Kirchenmusiken. Er schrieb elf Opern, darunter „Norma", „Die Nachtwandlerin", „Die Puritaner".
Benatzky Ralph Benatzky (1884-1957), Filmmusik und Operetten (u. a. „Im Weißen Rössl")
Berg Alban Berg (1885-1935), österreichischer Komponist, Schüler von Schönberg, Freund von Webern, komponierte u.a. die Opern „Wozzeck" und „Lulu", Lieder, Kammer- und Orchestermusik.
Berlin Irving Berlin (1888-1989), hieß eigentlich Israel Baline, wurde in Russland geboren, kam mit 3 Jahren bereits in die USA, schrieb zunächst Songs („Alexander’s Ragtime Band") und Filmmusik („White Christmas"), mit seinem Musical „Annie Get Your Gun" wurde er weltbekannt.
Berlioz Hector Berlioz (1803-1869), französischer Komponist, Sohn eines Landarztes. Statt in Paris Medizin zu studieren beschäftigte er sich mit den Künsten, beschloss Musiker zu werden, worauf der Vater seine Zahlungen einstellte. 1830 errang er eine Auszeichnung, dise ermöglichte ihm 3 Studienjahre in Rom, kehrte danach nach Paris zurück, er konnte von seiner Musik nicht leben. Im Ausland fand er Anerkennung. Er war ein Vertreter der Programmmusik. Er schuf mehrere Opern (u.a.„Benvenuto Cellini", „Die Trojaner"), Requiem, Tedeum, die dramat. Legende „Fausts Verdammnis", Programmsinfonien (z.B. „Phantastische Sinfonie", „Harold in Italien"), Ouvertüren, Trauer- und Triumphsinfonien.
Bernstein Leonard Bernstein (1918-1990), amerikanischer Komponist, Dirigent und Pianist, Zählt zu den großen Dirigenten des 20. Jahrhunderts, komponierte u.a. Sinfonien, Kammermusik, Ballette, Musicals („West Side Story").
Bizet Georges Bizet (1838-1875) französischer Komponist, Sohn eines Pariser Gesangslehrers, schrieb Lieder, 3 Sinfonien, Suiten, Klavierstücke, Kirchenmusik und Opern („Die Perlenfischer", „Ivan der Schreckliche", „Carmen"). Carmen hat sich als einziges Werk durchgesetzt und gehört zu den meistaufgeführten Opern.
Blacher Boris Blacher (1903-1975), deutscher Komponist, geboren in China, schrieb u.a. Ballette („Hamlet", „Tristan"), Opern („Die Flut", „Preußisches Märchen"), Suiten, Kammermusik und Orchesterwerke.
Bloch Ernest Bloch (1880-1959), amerikanischer Komponist, u.a. Sinfonien, Opern („Macbeth").
Bock Jerry Lewis Bock (1928), amerikanischer Komponist, komponierte bereits während seiner Schulzeit, bekam Kontakt mit dem Broadway und schrieb Musicals. Sein erfolgreichstes ist „Fiddler On The Roof", bei uns als „Anatevka" bekannt geworden.
Borodin Alexander Borodin (1833-1887), russischer Komponist, war Militärarzt und Chemiker. Seine Oper „Fürst Igor" wurde von Rimski-Korassakow und Glasunow beendet. Bekannt sind daraus vor allem die „Polowetzer Tänze". Er schrieb auch noch Sinfonien.
Boulez Pierre Boulez, geboren 1925, französischer Komponist
Brahms Johannes Brahms (7.5.1833 Hamburg - 3.4.1897 Wien), deutscher Komponist wurde als Sohn eines armen Kontrabassisten, bekam den ersten Unterricht vom Vater, dann von einem Kollegen. Mit zwölf Jahren musste Brahms bereits Geld verdienen, gab Unterricht und abends spielte er in der Schenke. Sein erstes Klavierkonzert gab er mit 15. Der Geiger Joseph Joachim wurde sein Freund. Durch ihn kam Brahms zuerst zu Liszt und später nach Düsseldorf zu Clara und Robert Schumann. Schumann war von Brahms begeistert, Clara vermittelte ihm eine Stelle in Detmold als Leiter des Hofchores. 1860-1862 leitete er den Frauenchor in Hamburg, 1863 wurde er Chef der Singakademie in Wien. In den folgenden Jahren war er viel auf Reisen und 1872 übernahm er die Leitung der Konzerte der „Wiener Gesellschaft der Musikfreunde". Er erhielt Ehrungen aus aller Welt. Werke: 4 Sinfonien, Sonaten, Klavier-Variationen, Serenaden, Konzerte, Kammermusik , „Ungarische Tänze", Lieder, Chorwerke („Nänie", „Gesang der Parzen", „Schicksalslied" , „Deutsches Requiem").
Britten Benjamin Britten (1913-1976), ist der bekannteste englische Komponist, hatte mit seiner Oper „Peter Grimmes" Welterfolg. Schrieb noch weiter Opern (u.a. „Der Raub der Lucretia", „Albert Herring", „Billy Budd", „Die sündigen Engel", „Ein Sommernachtstraum"), Orchesterwerke, Kammermusik, Musik für Film und Rundfunk.
Bruckner Anton Bruckner (4.9.1824 in Ansfelden beim Linz,-11.10.1896 Wien) war der älteste Sohn eines Dorfschullehrers. Mit 11 Jahren hörte er zum ersten Mal die Orgel des Stiftes St. Florian, als er dreizehn war starb der Vater. Er kam als Sängerknabe ins Stift St. Florian, wurde zum Dorfschullehrer ausgebildet und erhielt Unterricht in Geige, Klavier und Orgel. 1841 wurde er Lehrer in Windhag, wurde dann nach Kronstorf versetzt, 1845 wurde er Lehrer in St. Florian und 1851 zusätzlich Stiftsorganist. 1855 hörte Bruckner beim Wettspiel der Bewerber für die Linzer Domorganistenstelle zu. Sein Lehrer sah ihn unter den Zuhörern, forderte ihn auf vorzuspielen und Bruckner erhielt die Stelle. 1868 wurde Bruckner Professor am Wiener Konservatorium, Organist der Wiener Hofkapelle und Leiter des Männerchores Frohsinn. Er blieb nun in Wien und war ein gefragter Lehrer. Zu seinen Schülern zählten u.a. Mahler, Mottl, Schalk, Löwe. Im Schloss Belvedere stellte ihm der Kaiser eine Wohnung zur Verfügung, dort starb er über der Arbeit an der IX. Sinfonie. Seinem Wunsch entsprechend wurde er in der Krypta der Stiftskirche St. Florian beigesetzt. Werke: 9 Sinfonien, 3 Messen, Te Deum, Streichquintett.
Burkhard Willi Burkhard (1900-1955), schweizerischer Komponist, seine geistlichen Werke sind Höhepunkte der zeitgenössischen Kirchenmusik, schrieb Oratorien („Das Gesicht Jesaias", „Das Jahr" u.a.), die Oper „Die schwarze Spinne".
Busoni Ferruccio Busoni (1866-1924), Sohn eines italienischen Klarinettenvirtousen und einer deutschen Pianisten, trat mit
9 Jahren als Wunderkind auf, wurde mit fünfzehn Mitglied der Mailänder Akademie, war Lehrer in Helsingfors, Moskau, Boston und Berlin. Während des 1. Weltkrieges lebte er in der Schweiz, ab 1920 wieder in Berlin. Er hinterließ Klavier- und Kammermusik , Orchestermusik, Opern (u.a. „Turandot", „Doktor Faust" „Sigune") und Transkriptionen von Werken großer Meister.
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Letzte Änderung am 19. Oktober 2005
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