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Hier finden Sie alphabetisch geordnet eine Vielzahl von Komponisten vom Barock bis zur zeitgenössischen Musik
Telemann Georg Philipp Telemann (1681-1767) war zu seinen Lebzeiten sehr berühmt. Er hinterließ ungemein viele Werke.
Tippett Michael Tippett (1905), englischer Komponist, schrieb u.a. das Oratorium „Ein Kind unserer Zeit", die Opern „Midsummer Marriage", „König Priamos", die „Sinfonie 1945".
Townshend Pete Townshend (1945), englischer Komponist, Mitbegründer der Rockgruppe „The Who", erfolgreich auch mit dem Musical „Tommy".
Tschaikowskij Peter Iljitsch Tschaikowskij (1840-1893), russischer Komponist, studierte Jura und wurde Sekretär im Staatsdienst. 1862 begann er als Schüler Rubinsteins am Konservatorium in Petersburg, 1877 heiratete er, floh aus der Ehe und erlitt einen Nervenzusammenbruch. Eine Verehrerin seiner Kunst setzte ihm 1878 eine Rente aus. Seine Konzertreisen als Dirigent führten ihn bis nach Amerika. Er starb an der Cholera in Petersburg. Seine Werke sind u.a. Kammermusik, Klavierkonzerte, 6 Sinfonien, Opern (u.a. „Pique Dame", „Eugen Onegin", „Die Jungfrau von Orleans"), Ballette („Schwanensee", „Der Nussknacker", „Dornröschen"), ein Violinkonzert, Klavierwerke und Lieder.
Varèse Edgar Varèse (1885-1965), aus Paris stammender amerikanischer Komponist.
Vaughan Williams Ralph Vaughan Williams (1872-1958), englischer Komponist, sammelte englische Volkslieder, schrieb Sinfonien, Konzerte, Opern, Chorwerke. Bekannt wurde seine „Fantasie über ein Thema von Thomas Tallis".
Verdi Giuseppe Verdi (1813-1901), italienischer Komponist. Bei Verdi liegt die Betonung im Gegensatz zu Wagner bei der Musik. Verdi wurde in Roncole (in der Gemeinde Busseto) geboren. erhielt mit sechs Jahren den erste Unterricht vom Dorforganisten, mit zehn wurde er Schüler des Gymnasiums in Busseto und erhielt Musikunterricht beim Kapellmeister Provesi. Mit 15 hatte er als Dirigent seinen ersten Erfolg und erhielt ein Stipendium zur Ausbildung am Mailänder Konservatorium. Dort wurde er als unmusikalisch abgelehnt, nahm daher Privatunterricht. 1834 debütierte er als Dirigent an der Mailänder Scala und erhielt seinen ersten Opernauftrag. Er heiratete und 1838 übersiedelte die Familie nach Mailand, wo er an der Scala großen Erfolg hatte. Er bekam den Auftrag einer komischen Oper, machte sich 1840 an die Arbeit, seine Frau und seine beiden Kinder starben innerhalb von zwei Monaten. Nun wollte er  nie wieder komponieren. Er las das Libretto zu „Nabucco", war begeistert und vertonte das Stück. Es wurde ein großer Erfolg. 1848 kaufte sich Verdi das Gut Sant’Agata bei Busseto und die Sängerin Giuseppina Strepponi wurde seine neue Gefährtin. Es entstanden viele Opern (z.B. Rigoletto, Troubadour, La Traviata). Zur Feier der Eröffnung des Suezkanals 1871 wurde „Aida" aufgeführt. Die Kritiker warfen Verdi Anlehnung an Wagner und Meyerbeer vor und Verdi zog sich auf sein Gut zurück. Erst nach 16 Jahren brachte er wieder eine Oper heraus. Als Giuseppina 1897 starb stiftete Verdi zu ihrem Andenken in Mailand ein Altersheim für Musiker, das von den Gewinnen aus seinen Urheberrechten erhalten wird. Am 27. Jänner 1901 starb Verdi und wurde in der Kapelle seiner Stiftung beigesetzt. Werke: Ein Streichquartett, ein Requiem, Lieder und viele Opern wie „Nabucco", „Macbeth", „Die sizilianische Vesper", „Rigoletto", „ Der Troubadour", „La Traviatta", „Ein Maskenball", „Die Macht des Schicksals", „Don Carlos", „Simone Boccanegra", „Aida", „Othello", „Falstaff".
Vivaldi Antonio Vivaldi (1678-1741), italienischer Komponist, geboren in Venedig, war ein bedeutender Violinist und ein großer Meister des Concerto grosso. Er schrieb zahlreiche Konzerte z.B. "Die vier Jahreszeiten"), 3 Oratorien und Opern.
Wagner Richard Wagner (1813-1883) wurde am 22. Mai 1813 in Leipzig geboren. In der Schule interessierte er sich für Griechisch, Latein, Mythologie und alte Geschichte. Shakespeare wurde sein Vorbild, 1831 begann er mit dem Philosophiestudium. Als er Beethovens Musik kennen lernte beschloss er Musiker zu werden und begann mit Studien. 1833 wurde Wagner Chordirektor in Würzburg, 1834 Kapellmeister in Magdeburg, dann in Königsberg. Hier heiratete er 1836 Minna Planer und 1837 wurde er nach Riga berufen. Er geriet in Schulden und floh 1839 mit seiner Frau nach Paris. Nach 3 Jahren ging er nach Dresden. Es kam hier zur Uraufführung von „Rienzi" und des „Fliegenden Holländers". Er wurde zum Königlichen Hofkapellmeister auf Lebenszeit ernannt, wollte jedoch jede Aufführung nach seinen Vorstellungen verwirklichen und wurde in kürzester Zeit äußerst unbeliebt. 1849 beteiligte Wagner sich am Maiaufstand und musste fliehen. Über Weimar kam er nach Zürich. Bis 1853 widmete er sich theoretischen Schriften. Danach komponierte Wagner wieder. Er lebte von Freunden, hauptsächlich von Liszt, später von Otto Wesendonck und dessen Frau Mathilde. Vorübergehend trennte sich Wagner von Minna. Er wollte nun die Aufführung seiner Werke vorantreiben. Da er nicht nach Deutschland konnte, ging er 1860 mit Minna nach Paris, wo im folgenden Jahr „Tannhäuser" aufgeführt wurde, wurde jedoch ein Skandal. Nun kehrte er nach Deutschland zurück, trennte sich endgültig von Minna, hoffte auf eine Aufführung und unternahm Konzertreisen. Seine Schulden wurden immer größer und er hatte Selbstmordgedanken. 1864 berief König Ludwig II Wagner nach München und finanzierte seine Tätigkeit. Wagner ließ Hans von Bülow nach München kommen. Der König musste sich von Wagner trennen, sorgte jedoch weiter für seine Existenz. In Tribschen bei Luzern fand Wagner 1866 sein neues Zuhause, wohin ihm bald Cosima (Frau von Hans von Bülow und Tochter von Franz Liszt) folgte. 1869 wurde Siegfried Wagner geboren und 1870 folgte die Hochzeit mit Cosima. 1872 zog Wagner nach Bayreuth, im Mai war die Grundsteinlegung des Festspielhauses. Die ersten Aufführungen fanden 1876 statt. 1882 zog Wagner nach Venedig, wo er am 13. Februar 1883 einem Herzanschlag erlag. Seine letzte Ruhestätte ist im Garten der Villa Wahnfried in Bayreuth. Wagner ist als Musikdramatiker des 19. Jahrhunderts sehr bedeutend und gilt mit seiner „Tristan" Partitur als Vater der „Neuen Musik". In Wagner widersprechen einander der Dichter und der Musiker. Er textete seine Werke selbst, die Musik diente der Dichtung. Seine Werke: „Rienzi", „Der Fliegende Holländer", „Tannhäuser und der Sängerkrieg auf der Wartburg", „Lohengrin", „Tristan und Isolde", „Die Meistersinger von Nürnberg", „Parsifal" und das Bühnenfestspiel „Der Ring der Nibelungen" bestehend aus „Das Rheingold", „Die Walküre", „Siegfried" und „Götterdämmerung".
Wagner Siegfried Wagner (1869-1930) war der Sohn von Richard Wagner, Dirigent und Spielleiter in Bayreuth, komponierte
13 Opern, darunter „Der Bärenhäuter".
Walton William Walton (1902-1983), englischer Komponist, u.a. die Oper „Troilus und Cressida".
Wayrer-Fauland Egon Wayrer-Fauland (1917), österreichischer Komponist und Schriftsteller.
Weber Carl Maria von Weber (1786-1826), deutscher Komponist, geboren 1786 in Eutin, gestorben 1826 in London, reiste mit der Schauspielgesellschaft seines Vaters herum. Er war begabt aber immer wieder in dunkle Affären verwickelt. 1804-1806 war er Opernkapellmeister in Breslau, 1813 wurde er Operndirektor in Prag und 1816 in Dresden. Die Aufführung seiner Oper „Oberon" im „Covent Garden Theatre" 1826 in London wurde ein Triumph, am 5. Juni 1826 starb Weber. Er wurde in der Kapelle St. Mary in Moorsfield beigesetzt und achtzehn Jahre später nach Dresden überführt. Mit seiner Oper „Der Freischütz" wurde Weber zum Schöpfer der deutschen Oper. Zu seinen Werken zählen Klavierwerke, Tänze, Sonaten, Lieder, Messen, Opern („Euryanthe", „Abu Hassan", „Silvana", „Oberon", „Der Freischütz").
Webern

 

Anton Webern (1883-1945), österreichischer Komponist und Dirigent, war Schüler von Schönberg, wurde irrtümlich von einem amerikanischen Soldaten in Mittersill erschossen, hinterließ etwa 30 Werke.
Weill Kurt Weill (1900-1950), deutscher Komponist, Schüler Humperdincks und Busonis, erlangte mit seiner „Dreigroschenoper" Welterfolg. Emigrierte 1933 in die USA, schrieb u.a. Opern („Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny", „Die Dreigroschenoper"), Filmmusik, Sinfonien, Kammermusik.
Wolf Hugo Wolf (1860 Windischgätz-1903 Wien), österreichischer Komponist, Schüler des Wiener Konservatoriums, Musiklehrer, Kapellmeister in Salzburg und Kritiker in Wien. Nach mehreren Nervenzusammenbrüchen wurde er arbeitsunfähig, verfiel in geistige Umnachtung und starb in der Irrenanstalt in Wien. Er schrieb über 260 Lieder, Chorwerke, ein Streichquartett, die sinfonische Dichtung „Penthesilea", eine italienische Serenade und die Oper „Der Corregidor".
Zeller Carl Zeller (1842-1898) österreichischer Komponist, geboren in St. Peter in der Au (NÖ), wurde Sängerknabe an der Wiener Hofkapelle, studierte Jura, wurde Beamter und stieg zum Ministerialrat auf. Daneben beschäftigte er sich mit Musik, komponierte Opern, Lieder und Operetten (u.a. „Der Vogelhändler"). Er erlitt einen schweren Unfall, später wurde Anzeige wegen Betruges erhoben. Bevor es zur Verhandlung kam starb Zeller in Baden bei Wien.
Zelter Karl Friedrich Zelter (1758-1832) gründete die „Erste Berliner Liedertafel" und widmete sich sehr dem Chorlied, Seine Lieder entsprachen den Vorstellungen Goethes vom Volkslied.
Zemlinsky Alexander von Zemlinsky (1872-1942), österreichischer Komponist polnischer Abstammung, tätig in Wien und Berlin, emigrierte 1938 in die USA. War auch Dirigent, Lehrer und Schwager A. Schönbergs. Komponierte 3 Sinfonien, Kammermusik, Chorwerke., Lieder und Oper („Kleider machen Leute", „Der Kreidekreis").
Ziehrer Karl Michael Ziehrer (1843-1922), österreichischer Komponist, geboren in Wien , wurde Hutmacher, studierte Musik, wurde Militärkapellmeister und reiste mit einem eigenen Orchester durch Europa und 1893 zur Weltausstellung nach Chikago. Er komponierte Operetten (u.a. „Die Landstreicher"), Märsche, Walzer („Herrreinspaziert", „Weaner Madl’n", u.a.), Polkas und noch vieles mehr.
Zillig Winfried Zillig (1905-1963), deutscher Komponist und Dirigent, Schüler Schönbergs, schrieb Orchesterwerke, Kammermusik, Musik für Bühne und Film und Opern (u.a. „Die Windsbraut").
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Letzte Änderung am 19. Oktober 2005
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